” Weitere 242 Leuchten ersetzt – 44.000 kg pro Jahr CO2-Emission gemindert ”
Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgestellten Initiative zur Senkung von CO2-Emissionen werden Sanierungsmaßnahmen am Beleuchtungsnetz der Stadt Nordhorn vom Bund, als Teil eines Förderprogramms, unterstützt und bezuschusst.
Von Anfang August bis Ende November dieses Jahres werden aus diesem Grund im Stadtgebiet Nordhorn an 50 Straßenzügen verschiedenster Bereiche veraltete Beleuchtungskörper gegen neue ausgetauscht. Hierbei handelt es sich um folgende Straßen:
Am Nordfriedhof, Am NOH Almelo Kanal, Annastr., Auf dem Hannesch, Avereskamp, Benzstr., Birkenstr., Blumenstr., Bookholter Str., Brunhildenstr., Daimlerstr, Echelpool, Elisabethstr., Ellastr., Ernastr., Friedrichstr., Gneisenaustr., Große Gartenstr., Hambrachstr., Harmtienstr., Hessenstr., Hildegardstr., Hohefeldstr., Karlstr., Karlsbaderstr., Kockstiege, Lorestr., Marienbaderstr., Marienstr., Marktstr., Marrinkskamp, Marrinksweg, Mühlenstr., Neue Str., Neuer , amp, Niederfeldstr., Niedersachsenstr., Orchideenstr., Pieperstr., Pommernstr., Reichenbergerstr., Rotdornstr., Scharnhorststr., Semmelweißstr., Sinastr., Sophienstr., Stargarder Str., Taunusstr., Theresienstr., Württemberger Str.
Die in v.g. Bereichen vorhandenen Beleuchtungen sind mit 80 Watt Quecksilberdampf-Hochdruck-Lampen (HME) bestückt. Dieses Leuchtmittel hat im Betrieb wesentliche Nachteile, wie z.B. die Farb-wiedergabe und Farbkennung ist im Bereich dieser Leuchtmittel nur unzureichend gegeben. Darüber hinaus gelten diese Leuchtmittel als wenig insektenfreundlich, da der hohe Blauanteil im Licht Insekten anzieht und somit die Leuchten stärker verschmutzen. Auch durch die Quecksilberbestandteile entstehen bei der fachgerechten Entsorgung der Leuchtmittel nicht unerhebliche Mehrkosten. Zusätzlich spricht gegen diese Art der Ausleuchtung, dass v.g. Leuchten in ihrer Anlaufzeit von ca. 3 Minuten zwar Energie brauchen, aber der volle Lichtstrom lange nicht aufgebaut ist.
Die Bauweise dieser Leuchte wird im Betrieb als ausgesprochen wartungsfreundlich angesehen. Zusätzlich zum Neubau ist vorgesehen, in verkehrsarmen Nachtzeiten eine 50%-ge Reduzierung zu tätigen, dies führt zu einer weiteren Senkung des Energieverbrauchs.
Die Bilanzierung des gesamten Vorganges lässt sich wie folgt darstellen:
Mit dem Austausch und der Neuaufstellung der 242 Leuchten wird der Stromverbrauch der Stadt Nord-horn für Straßenbeleuchtung von bisher rd. 93.000 kWh/a auf rd.18.000 kWh/a reduziert. Dies entspricht einer Einsparung von ca. 80% im Energieverbrauch und somit einer CO2-Emission Minderung von rund 44.000 kg pro Jahr.
| Laufzeit | 01.06.2012 bis 31.05.2013 |
| Beteiligte Partner | Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ), Außenstelle Berlin, Zimmerstraße 26-27, 10969 Berlin |
| Förderkennzeichen | 03KS3112 |
| weitere Informationen | www.bmu-klimaschutzinitiative.de; www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.de |
